Aktuelles


Achtung! Die Kröten wandern wieder!!!

7. März 2020

Bergmolch „Bob“

Seit ein paar Tagen sind die Kröten wieder unterwegs. Bitte fahren sie vorsichtig!!!


Die OV Sitzung vom 16. Januar

Ein Gewinn für ganz Wiesenbach!

Es war eine sehr ermutigende erste Sitzung im neuen Jahr zu der sich der OV von Bündnis 90/Die Grünen am 16.1.2020 im Restaurant Kreta traf!

Als Gäste waren die Ökolandwirte Dietmar, Martin und Sebastian Bruder eingeladen, die ganz aus der Praxis und lebendig von Ihren Erfahrungen und Plänen berichteten und für die zahlreichen Fragen ein offenes Ohr hatten.

Seit einem Jahr bewirtschaften die beiden Brüder mit Martins Sohn Sebastian gemeinsam einige eigene und gepachtete Felder rund um Wiesenbach – und zwar im organisch-biologischen Landbau mit Bioland-Siegel! Das bedeutet in der Praxis: kein Kunstdünger, keine Unkrautvernichter, keine Insektizide werden verwendet! Der Schwerpunkt liegt weniger auf der gesunden Feldfrucht als auf dem gesunden Boden! Denn auf einem gesunden Boden wachsen auch gesunde Pflanzen!

Ein gesunder Boden, so berichtete Dietmar Bruder, wird im Bioland-Anbau durch Fruchtfolge und Gründüngung erreicht. Insbesondere Leguminosen (Hülsenfrüchte wie z.B. Erbsen) bringen Stickstoff in den Boden zurück, der bei konventioneller Landwirtschaft nur künstlich zugeführt werden kann, was mit hohem CO-Ausstoß verbunden ist.

Martin Bruder erzählte, was für Konsequenzen diese Entscheidung für einen Alltag als Nebenerwerbslandwirt hat: im Sommer und Herbst geht es jeden Tag raus auf die Felder! Und Kartoffelkäfer werden da auch mal mit der Hand abgelesen! Nach den Vorschriften des Ökolandbaus darf eine Ernte erst dann als Bioware vermarktet werden, wenn sich (nach ca. 3 Jahren) der Ackerboden von der konventionellen Bewirtschaftung erholt und regeneriert hat. Deshalb darf der Wiesenbacher „Bruder-Roggen“ von 2019 nur als konventioneller Roggen an eine Mühle verkauft werden, obwohl er schon biologisch angebaut war und einen sehr schönen Ertrag brachte. Die angebauten Erbsen konnten an einen Ökobauern mit Schweinehaltung verkauft werden.

Die Regeln im Ökolandbau sind streng: so dürfen z.B. landwirtschaftliche Geräte und Transportmaschinen nur für Bioprodukte verwendet werden. Damit entstehen für den Landwirt Kosten, aber für den Verbraucher Sicherheit. Um diese notwendigen Maschinen sicher unterzubringen, suchen Dietmar und Martin Bruder nach einem geeigneten Ort für den Bau einer Feldscheune in der Nähe ihrer Felder.

Ein Produkt, von dem die Wiesenbacher schon profitieren konnten, waren die Kartoffeln und Kürbisse, die 2019 geerntet und an einem kleinen Stand vor dem Haus in der Hauptstraße angeboten wurden (links der Einfahrt zum “nah und gut”). Die Käufer kamen zahlreich, bezahlten ehrlich in die bereitgestellte Kasse und lobten immer wieder die Qualität der Biokartoffeln!

Im ökologischen Landbau liegt die Zukunft von uns allen! Wir bedanken uns für diesen hochinteressanten und informativen Abend und bieten gerne unsere Unterstützung für zukünftige Projekte an. Die ersten Pläne für den möglichen Einsatz der Grünen Jugend zum Sammeln von Kartoffelkäfern oder für die Kartoffelernte wurden bereits geschmiedet! [Helga Schubert-Kopp]

 


Die Grüne Jugend beim Raketensammeln

Am Freitag, dem 03.01.2020 haben sich ca. 20 Kinder, die sich zur Grünen Jugend Wiesenbach zählen, und einige Erwachsene versammelt, um Müll und Raketen von Silvester zu sammeln. Auf den Feldern Wiesenbachs wurde säckeweise Müll gefunden. Es war erstaunlich, wie viel, trotz des großen Feuerwerks auf dem Rathausplatz, geschossen wurde. Trotzdem hatten alle Spaß der Natur zu helfen. Wir hoffen, dass sich die Menschen künftig noch etwas bewusster verhalten und die nächsten Jahre auch der Gebrauch von Feuerwerkskörpern sinkt. Unsere Umwelt würde es uns sehr danken. [Mia]

Raketensammeln der Grünen Jugend am 3. Januar 2020


Herbst `89 im Rückblick von 30 Jahren

7. Nov. 2019

Zwei Tage vor dem 30sten Jahrestag des Mauerfalls in Berlin am 9.November 1989 erinnerten wir uns in einer nachdenklich machenden Veranstaltung an die dramatischen Ereignisse die zum Ende der DDR geführt haben. Katharina Hinz, Kunsthistorikerin und Paramentikerin gebürtig in Halberstadt (Sachsen Anhalt), nahm uns mit in die Ereignisse rund um Halberstadt und Magdeburg, den beiden Städten, in denen Sie damals lebte. Sie war, wie auch Ihre Eltern, engagiert im Neuen Forum und in den Treffen in und um die Martinikirche in Halberstadt.

In vielen Orten der damaligen DDR sammelten sich nach den „manipulierten“ Kommunalwahlen Anfang 1989 Menschen um gemeinsam zu beten, sich auszutauschen und zunächst inneren, dann zunehmend auch sichtbaren Widerstand gegen die herrschende Regierung der DDR auszuüben. Über viele einzelne kleine und große Ereignisse, die erzählend von Katharina Hinz für kurze Momente auch für uns spürbar wurden, hatten wir die Chance uns ein bisschen einzufühlen in die Ängste der beteiligten Menschen an den Treffen der Bürgerbewegungen vor möglichen Repressalien, Willkür und Gewalt durch die damaligen Herrschenden in der DDR. Menschen die groß geworden sind in einer Umgebung zumeist ohne offene, wertfreie Dialoge, denen die Richtung der politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen meist vorgegeben wurden und Reglementierungen bis hinein in die Familien an der Tagesordnung waren – diese Menschen haben es geschafft sich gemeinsam auf den Weg zu machen und das, was wir heute „friedliche Revolution“ nennen in Gange zu setzen. Noch im November 1989 auf den vielen Montagsdemonstrationen war nicht klar, ob das Militär, welches in großer Zahl in jeder Nebenstraße stand, schießen würde. Tausende von Menschen waren in den Wochen zuvor eingesperrt worden, weil sie auf der Straße aufgegriffen wurden. Auf der Seite des Militärs dienten Väter (weil sie oft dazu gezwungen wurden!) und sollten evtl. auf Ihre Kinder schießen, die an den Montagsdemos mitmarschierten. Eine absurde und menschenverachtende Situation!

Umso wichtiger ist es sich dieser Ereignisse zu erinnern und gemeinsam zu lernen weiterhin Probleme gewaltfrei, unter Achtung der Werte des anderen Menschen zu lösen. Denn Probleme, andere Meinungen, politische Auseinandersetzungen, Diskussionen gehören zu unserem gesellschaftlichen Miteinander!

Als im Jahre 2014 eine 9m hohe Stele (gebaut nach einem Entwurf von Katharina Hinz) an der Nordseite der Martinikirche in Halberstadt als Denkort Martini eingeweiht wurde, sagte Prof. Dr. Jens Reich (einer der führenden Mitstreiter im Neuen Forum) zu den Ereignissen des Herbstes 1989 und der friedlichen Wende: „es ist wichtig sich den Geist mündiger Bürger und Demokraten zu bewahren“. Dieser Abend mit Katharina Hinz, zwei Tage vor dem 30sten Jahrestags des Mauerfalls war in diesem Sinne deutlich mehr, als eine Aneinanderreihung von historischen Ereignissen der Zeit um 1989. Es war der Versuch Verstehen zu erzeugen – es ist an ganz vielen Stellen gelungen. [B. Hofmann]


Aktiver denn je!

22. Sep. 2019

Gerade konnten wir wieder hautnah miterleben, wie unwillig unsere Regierung in Sachen Klimapolitik ist. 1,4 Millionen Menschen allein in Deutschland, unzählige Menschen weltweit, unsere Kinder, Eltern/Großeltern und zahlreiche Wissenschaftler rufen lautstark nach einer gravierenden Wende in unserer Klimapolitik. In Berlin scheint man ihnen jedoch kein Gehör zu schenken. Das Ergebnis des Klimakabinets zumindest lässt für unsere Zukunft nichts Gutes verheißen. Außer halbfertigen Versprechungen lässt sich da nicht wirklich ein Wille zum Wandel erkennen. Unsere Erwartungen an die Regierung wurden hier mehr als unterboten. Man könnte es fast „Klimaschutz im Miniaturformat“ nennen.
Aber wir haben es alle selbst mit in der Hand. Wir können weiter unseren Lebensstil ändern, können weiter auf die Missstände aufmerksam machen und können (müssen) unserer Regierung nun kräftig auf die Füße treten, um diese wundervolle Welt, wie wir sie noch kennengelernt haben, auch für die Zukunft zu erhalten – und das werden wir!

Unser Grüner Ortsverband von Wiesenbach war gerade in gewohnter Weise zur Klausur. Diesmal verschlug es uns in das wunderschön gelegene Naturfreundehaus Elmstein mitten im Pfälzer Wald. Es wurde musiziert, gesungen und gelacht. Man vergnügte sich gemeinsam beim Tischtennis, spielte mit den Kindern und unternahm wunderschönen Wanderungen durch die Pfälzer Berge.
Aber natürlich kam die Politik nicht zu kurz. Gerade wenn wir die Geschehnisse der letzten Tagen betrachten, wird uns klar, dass wir mit unseren Themen genau richtig liegen. Umwelt/Klima, Verkehr, Biodiversität, Energie und Gesellschaft seien hier vor allem zu nennen. So viel wie auf dieser Tagung haben wir uns in den letzten Jahren schon lange nicht mehr vorgenommen. Aber es gibt eben auch viel zu tun – packen wir es an! [Matthias Kliche]


Tischkickerturnier im Jugendtreff

am 26. August 2019

Tooooor!!! Die Jubelschreie und Gesänge waren wieder einmal ohrenbetäubend, als letzte Woche die Mannschaften zum Tischkickerturnier im Jugendtreff aufliefen. Einige Teilnehmer des Ferienprogramms waren sogar so enthusiastisch, dass sie in voller Fußballmontur am Kicker standen und dort ihr Bestes gaben. Von 6 bis 12 Jahren waren alle Altersklassen vertreten und hatten einen rießen Spaß.

Wir danken allen Helfern, Unterstützern und vor allem den Kindern(!) die den Betreuern einen unvergesslichen Nachmittag bereiteten. Uns klingeln heute noch die Ohren… [Matthias Kliche]


Die Grüne Jugend auf Kajaktour

21. Juni 2019

Was gibt es bei diesen sommerlicheren Temperaturen Schöneres, als die Kühle unserer Bäche zu genießen. Diesen Gedanken hatte auch unsere Grüne Jugend. Kurzerhand wurden ein paar Boote gepackt und an die Elsenz geschleppt. Geschwister, Eltern, Freunde und (See?)Hunde durften natürlich nicht fehlen.
Eigentlich hatten wir vor, von Hoffenheim nach Zuzenhausen rudern. Aber da machte uns die Hitze einen Strich durch die Rechnung. Es gab zu wenig Wasser!!! Also wurde kurzerhand umgeplant und wir ließen die Boote bereits in Zuzenhausen ins Wasser und ruderten „bergauf“. Das ging erstaunlich gut. Zumindest, wenn sich Steuermann*frau und Partner einig waren, in welche Richtung es gehen soll. Und das Schönste war, dass wir die Boote vor der wilden Fahrt erst einmal durch die Stromschnellen schieben mussten. Da blieb natürlich keiner von uns trocken! Erstaunt waren wir aber wieder einmal über die Gedankenlosigkeit vieler Menschen. Was bitte macht ein einzelner Flipflop im Gewässer? Und welcher Fisch bitte benötigt eine Dose Deospray? Diese Dinge und vieles mehr haben wir unterwegs entdeckt. Vor allem aber genossen wir die Kühle, die Natur und den Vormittag mit unseren Freunden.
Anschließend wurde dann zu Hause noch der Grill angeworfen. Aber nicht um wie sonst immer nur Steaks und Würstchen zu braten. Nein, es gab auch eine riesige Gemüsepfanne. Und zum Nachtisch dann leckere Marschmallows, Schokobanane und Popcorn direkt aus dem Feuer! Alles in allem ein gelungener Tag mit unseren Freunden und Familien!!! [Matthias Kliche]


25 Jahre Grüner Gemeinderat

Der Grüne Ortsverband feierte am vergangenen Samstag (18. Mai ’19) gemeinsam mit Markus Bühler sein 25jähriges Jubiläum als Gemeinderat in Wiesenbach. Die gemeinsame Kraft vieler Beine treibt dieses Konferenz-Fahrrad an und begleitet von bunt geschmückten Fahrradfahrer*innen geht es laut hupend, singend die Hauptstraße in Wiesenbach von Kreisel zu Kreisel rauf und runter.

Markus Bühler, der in seiner Zeit im Gemeinderat bereits viele wichtige Entscheidungen mitgetragen und kreative Ideen für die Gemeinde gemeinsam mit anderen entwickelt hat, genießt sichtlich die Fahrt auf diesem besonderen Fahrrad! Mit viel Engagement und Energie hat er dieses wichtige Ehrenamt einschließlich seinen Aufgaben als Bürgermeisterstellvertreter immer wieder neu gemeistert – heute darf er einfach mit-fahren!

Die Grüne Jugend und die kreativen Stände umrahmen das Event auf dem Rathausplatz, das dann anschließend im Garten von Matthias Kliche, Vorsitzender des OV mit einer kleinen Präsentation zur Gemeinderatstätigkeit von Markus von 1994 bis 2019 seinen Abschluss fand.

Kontinuität, Verlässlichkeit und starke Präsenz prägten immer wieder seine Tätigkeit und werden auch weiterhin die Fraktion der Grünen im Gemeinderat begleiten.  Es war ihm immer wichtig zu betonen, wie notwendig es ist, sich in der Gemeinde einzubringen – Kommen auch Sie in diesem Sinne zur Wahl! Am nächsten Sonntag ist neben der Europawahl, der Kreistagswahl eben auch Gemeinderatswahl – Bestimmen Sie die Zusammensetzung des neuen Gemeinderats mit! <Bernhard Hofmann>

 


Kommunalwahl 2019

unsere Kandidaten stellen sich vor!

Der Grüne Ortsverband lädt Euch alle zu seinem Infostand am 18. Mai an den Wiesenbacher Rathausplatz ein. Den ganzen Vormittag über stellen wir Euch unsere Kandidat*innen für die Gemeinderatswahl 2019 vor und möchten Euch zeigen wie man die Natur unterstützen und Müll ganz einfach vermeiden kann.

Kandidatenliste


 

Wiesenbach wird GRÜN!!!

Die fleißigen Mitglieder des Grünen Ortsverbandes beim Plakatieren für die EUROPA- und KOMMUNALWAHL!
(4. Mai 2019)


#TRASHTAG –

GRÜNE JUGEND WIESENBACH

Am Samstag,den 13.04. haben sich die Kinder, die sich zur „Grünen Jugend“ zählen und einige Erwachsene versammelt, um im Totenkopfgraben und Umgebung Müll zu sammeln. Es wurden säckeweise Flaschen, Rohre, Plastik uvm. gefunden. Alle hatten Spaß und freuten sich, der Natur helfen zu können. Doch es war auch schlimm zu sehen, wie viel Müll im Wald entsorgt wird. Die „Grüne Jugend“ hofft, hiermit die Aufmerksamkeit wieder etwas mehr auf unsere vermüllte Umgebung zu lenken. [mia]


Politische Bildungsreise in Berlin

Vom 17. bis 20. März war eine kleine Delegation der Wiesenbacher Grünen (Bernhard Richt, Matthias Kliche und Michael Lang) über das Wahlkreisbüro von Dr. Danyal Bayaz (Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen vom Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen) auf politischer Bildungsreise in Berlin. Am Sonntag morgen fuhren wir ab Mannheim mit dem ICE in die Hauptstadt. Nach einer kurzweiligen Fahrt trafen wir pünktlich in Berlin ein. Der offizielle Teil des ersten Tages endete mit einem gemeinsamen Abendessen der bunt gemischten Gruppe im Hotel.

Tag 2 begann mit dem Besuch des ehemaligen Funkhauses des RIAS. Heute beherbergt dieses Gebäude das Deutschlandradio. Hier und in Köln werden drei Programme ohne Werbung produziert: Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova. Wir besichtigten das Hörspielstudio, einen mobilen Übertragungswagen sowie die Nachrichtenzentrale des Senders. Zum Abschluss stellte sich ein Redakteur unseren Fragen und erzählte über die Geschichte des Deutschlandradios. Insbesondere stellte er heraus, daß der Sender dank des Rundfunkbeitrags unabhängig agieren kann und zum Beispiel Nachrichten erst veröffentlicht wenn diese von unterschiedlichen Quellen bestätigt oder zumindest auf Plausibilität geprüft wurden.
Danach stand der Besuch von Dr. Danyal Bayaz im Paul-Löbe-Haus an. Er nahm sich über eine Stunde Zeit und wir diskutierten über Lobbyismus, über die Bewegung „Fridays for future“ und über die aktuell geplante Bankenfusion zwischen Commerzbank und Deutscher Bank.
Unser Bus brachte uns anschließend zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Der Gang durch das Holocaust-Mahnmal auf einer Fläche von 19.000 Quadratmetern verursachte bei uns beklemmende Gefühle, je tiefer wir in sein Inneres vordrangen. Sicherlich durch die Gestaltung nicht unbeabsichtigt.

Am dritten Tag fuhren wir nach Potsdam zum Schloss Cecilienhof. Auf dem Weg dorthin überquerten wir die historisch bedeutsame Glienicker Brücke, die Potsdam mit Berlin verbindet und als Symbol der deutschen Teilung und der deutschen Einheit gleichermaßen gilt. Im Schloss bekamen wir eine exklusive Führung mit Einblicken in die Lebenswelt des Kronprinzenpaares Wilhelm und Cecilie von Preußen sowie über die Dreimächtekonferenz 1945 und das dort verhandelte Potsdamer Abkommen, bei dem Vereinbarungen unter anderem über die geografische Neuordnung Deutschlands durch die alliierten Regierungschefs getroffen wurden.
Den freien Nachmittag widmeten wir der Elektromobilität und starteten unsere Tour auf dem Kurfürstendamm. Nachdem wir das Model 3 im Tesla Store zumindest probesitzen durften, folgte ein spannenderer Besuch bei Audi und deren neuem Elektroauto e-tron. Einem ausführlichen Informationsaustausch folgte die spontane Einladung zu einer Probefahrt durch die halbe Stadt. Das nächste Ziel waren die Elektroroller, die überall in der Stadt zur Kurzzeitmiete zur Verfügung stehen. Wir testeten diese Roller ausführlich und nutzten sie auch, um nach unserem abendlichen Theaterbesuch wieder zurück zum Hotel zu fahren.

Der letzte Tag begann mit einer Stadtrundfahrt und nach einem gemeinsamen Mittagessen fanden wir uns im Deutschen Bundestag ein. Pünktlich zur Eröffnung der Plenarsitzung durch Dr. Wolfgang Schäuble saßen wir auf der Zuschauertribüne und durften die Redebeiträge zum ersten Tagesordnungspunkt anhören. Thema war das Deutsch-französische Parlamentsabkommen und es war interessant zu beobachten, wie die Beiträge von den einzelnen Parteien aufgenommen und kommentiert wurden. Vor der Abstimmung zu diese Tagesordnungspunkt mussten wir schon unsere Plätze für die nächsten Besucher räumen. Es blieb noch ein wenig Zeit um die Kuppel und die Dachterrasse des Reichstagsgebäudes zu besichtigen bevor wir die Rückreise antraten.

Wir haben in den vier Tagen nicht nur spannende Informationen erhalten sondern auch viele nette Mitreisende kennengelernt und interessante Gespräche geführt. Unser Fazit: Jederzeit wieder!  [Michael Lang]


Fernsehabend „Gegen Antisemitismus“

“Menachem und Fred”
So. 10. März um 19h im Bürgerhaus Wiesenbach

Der Film erzählt „die rührende Geschichte einer ungewöhnlichen Versöhnung“ (SWR). Vor siebzig Jahren wurden die beiden jüdischen Brüder Menachem und Fred von Emil Hopp (Vater von Dietmar Hopp) aus ihrem Haus geworfen. Zu den Dreharbeiten trafen sie sich dann endlich in Hoffenheim wieder. Der Film zeigt eine bewegende Familiengeschichte, die unterschiedlichen Wege jüdischen Überlebens und letztendlich auch wieder das Zusammenfinden –  auch mit der Familie Hopp.
Wir möchten sie einladen, diesen Film gemeinsam mit uns anzusehen. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend mit ihnen!


Motivation für ein wichtiges Wahljahr

Grüner Neujahrsempfang des Kreisverbands Odenwald-Kraichgau mit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jamila Schäfer

Petra Groesser

Wie stoppen wir den Klimawandel? Wie begegnen wir den Menschen, die bei uns Schutz und ein sicheres Leben suchen für sich und ihre Kinder? Welche Werte sind uns wichtig? Große Fragen wie diese, betont Petra Groesser, können nur gemeinsam in einem vereinten, geschlossen auftretenden Europa beantwortet werden. Für den Vorstand des Kreisverbands Odenwald-Kraichgau von Bündnis 90/Die Grünen begrüßt sie gut hundert Gäste zum Neujahrsempfang im Bürgerhaus in Wiesenbach und stellt angesichts der am 26. Mai anstehenden Kommunal- und Europawahl fest: „Vor uns liegt ein schwieriges aber auch sehr spannendes und für alle auch ein arbeitsintensives Wahljahr.“
Ihr Appell: „Wir brauchen starke Grüne-Fraktionen in den Räten!“ Und sie sagt auch gleich wofür: ausreichender bezahlbarer Wohnraum, eine gute Infrastruktur auch in ländlichen Gebieten, Ausbau des schnellen Internets, eine Verkehrswende vor Ort, weniger Flächenverbrauch und beherzte Taten, dem Klimawandel schnellstens zu begegnen.

Matthias Kliche

Dem schließt sich als Vorsitzender des gastgebenden Ortsverbands Matthias Kliche an, der seinen kleinen Sohn mitgebracht hat und den Begrüßungsreigen entsprechend ergänzt: „Ich hätte Jemanden fast vergessen zu begrüßen, wegen dem wir hier sind: unsere Kinder!“ Neben den kommunalpolitischen Themen wie Schule und ÖPNV liegt ihm besonders das Miteinander in unserer Gesellschaft am Herzen. Und das leben die zahlreichen Aktiven des Ortsverbands vor, nicht zuletzt bei der Ausrichtung des Festes, bei dem von der Bewirtung mit Sekt und selbst gebackenen Häppchen bis hin zur Kinderbetreuung jede*r beteiligt ist.

Eric Grabenbauer

Dass die Wiesenbacher Grünen ihre Liste für die Gemeinderatswahl als erste komplett hatten erkennt Bürgermeister Eric Grabenbauer neidlos an, ebenso wie die Tatsache, dass der grüne Fraktionssprecher Markus Bühler bei der letzten Wahl Stimmenkönig war. „Wir tun viel für Natur und Umwelt“, betont der Rathauschef und nennt unter anderem das Biotopvernetzungs- und Streuobstwiesenkonzept.

Jamila Schäfer

Das leere Versprechen der Nationalisten entlarven – Jamila Schäfer, bis vor einem Jahr noch Bundessprecherin der Grünen Jugend, will Europa nicht denen überlassen, die Probleme der Menschen instrumentalisieren, ohne sich ihrer anzunehmen. Vor einem Jahr wurde sie zusammen mit Annalena Baerbock und Robert Habeck in den Bundesvorstand der Partei gewählt. Sie pflegt den Austausch und die Kooperation mit Parteifreund*innen der europäischen Green Party und war erst am Tag zuvor von einem Treffen mit Grünen aus Tschechien zurückgekehrt. Obwohl ihre Zugverbindung ausfiel schaffte sie es noch, nach Wiesenbach zu kommen.
Die Kommunen bezeichnet sie als Fundament der EU und als den Ort, an dem Politik umgesetzt wird. Nur die Akteur*innen vor Ort wissen was nötig ist um Projekte sinnvoll, nachhaltig und sozial zu gestalten, weiß sie. Das soll sich auf Betreiben der Grünen auch in der EU-Förderpolitik niederschlagen, die mit dem mehrjährigen Finanzrahmen gerade verhandelt wird. Kommunale und europäische Politik greifen ineinander und sind nicht als konkurrierende Veranstaltungen zu sehen, betont sie. Auf beiden Ebenen sieht sie große Chancen, grüne Politik voranzutreiben. Für sie geht es bei der Europawahl auch um den sozialen Zusammenhalt, der durch die wachsende Ungleichheit bedroht ist.

Hermino Katzenstein

Landtagsabgeordneter Hermino Katzenstein nennt die Debatte um den geltenden Stickstoffdioxid-Grenzwert grotesk und stellt klar: “Im Zweifelsfall hat die Gesundheit Vorrang vor freier Fahrt für Dieselstinker.“
Dem Vorstoß der SPD Baden-Württemberg für gebührenfreie Kitas hält der Abgeordnete entgegen, dass der weitere Ausbau der Kitas dringend erforderlich sei. Die Erzieherinnen sollen gut ausgebildet und besser bezahlt und die Kindergartenleitungen freigestellt werden. Mehrkosten von 780 Millionen Euro für eine generelle Beitragsbefreiung gebe der Haushalt jetzt nicht her. „Wir wollen zunächst eine landesweit einheitliche Regelung schaffen mit einem sozial gestaffelten Beitrag, der sich am Familieneinkommen bemisst“, so Katzenstein.

Ralf Frühwirt

Allein über das Thema Flüchtlingsunterbringung könnte er eine halbe Stunde referieren, sagt der Sprecher der Grünen-Kreistagsfraktion Ralf Frühwirt. Die Fraktion habe ein Radverkehrskonzept entwickelt und erreicht, dass eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg Richtung Karlsruhe erstellt wird. Mit dem ‚Greenteam‘ habe die Fraktion 2017 das erste länderübergreifende Radteam gegründet, um die Fahrradpolitik vor Ort zu bringen.
Und dann grinst Frühwirt und bittet Eric Grabenbauer wegzuhören: „Eigentlich habe ich gedacht, dass der Bürgermeister schon weg ist.“ Es geht um die Zusammensetzung des Rates, in dem immer noch etliche Bürgermeister und Oberbürgermeister mit ihren eher lokalbezogenen Interessen vertreten sind. So wurde der Antrag der Grünen-Fraktion, 5 Millionen Euro in den Klimaschutz zu investieren, abgelehnt, weil man die Kreisumlage nicht hätte senken können. „Es liegt auch an uns, diesen Einfluss zurückzudrängen mit einer möglichst guten Kreistagsfraktion“, betont Frühwirt und erinnert damit daran, dass neben den Gemeinderäten auch die Kreisräte neu gewählt werden. „Wir brauchen gute, kreative, engagierte Leute, machen wir den Unterschied!“

Christoph Rösch

Für langjährige Mitgliedschaft wird eine ganze Reihe grüner Urgesteine mit der silbernen Nadel geehrt: Eva Rauer-Rettig und Klaus Rettig (seit 1979), Barbara Klingenfuss und, Gerhard Schwaab (seit 1980), Heinke Kranz (seit 1981), Elke Grab-Kemp, Gerhard Kucher, Christoph Kluge, Alexander Riederer, Dieter Reihl (jeweils seit 1982), Isabelle Kokula, Gerhard Veits, Carmen Weichert, Ralf Frühwirt (jeweils seit 1983), Bernhard und Ingrid Hofmann, Ludwig Nöllenburg sowie Isabell und Martin Suske (jeweils seit 1984). Persönliche Worte findet dabei Rolf Gramm, der 25 Jahre im Vorstand war und viele Mitglieder gut kennt.
Musikalisch gestaltet den Nachmittag Gitarrist Christoph Rösch mit Stücken wie ‚Classical Gas‘ und ‚Das Loch in der Banane‘ und bei Fingerfood und Sekt findet dann noch ein reger Austausch statt.

[heb]


Erfolgreiche Nominierungsversammlung der Wiesenbacher Grünen

Das Ortsverbandstreffen der Wiesenbacher Grünen am Donnerstag, den 17. Januar 2019 stand im Fokus des Superwahljahres 2019, das mit den Bügermeisterwahlen am 24. März und den am 26. Mai gleichzeitig durchgeführten Europa Parlaments-, sowie Kreis- und Gemeinderatswahlen seine Schatten vorauswirft. So kreisten auch die Themen rund um die anstehenden Wahlen und der daraus resultierenden Aufgaben, die vom bundesweiten Auftrieb von Bündnis 90/ Die Grünen auch in Wiesenbach beflügelt werden.

Teilnehmer der Nominierungsversammlung am 17. Januar 2019

Erfreulicherweise konnte der Vorsitzende Matthias Kliche die Sitzung mit der Begrüßung zweier neuer Mitglieder eröffnen. Über den stetigen Zuwachs bei den Grünen haben wir uns sehr gefreut.
Bei diesem ersten Treffen 2019 waren 24 Personen, darunter 19 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. In dieser großen Runde konnten die Kandidaten für die Gemeinderatswahl einstimmig und zügig gewählt werden. Die Wiesenbacher Grünen stellen demnach folgende 12 Kandidat*innen:

  1. Markus Bühler
  2. Wolfgang Arnold
  3. Matthias Köstle
  4. Regina Köstle
  5. Katharina Kolata
  6. Matthias Kliche
  7. Julia Schönfeld
  8. Bernhard Richt
  9. Manuela Ziegler
  10. Michael Lang
  11. Isabella Suske
  12. Karen Maisenbacher

und die Ersatzkandidaten Jochen Ziegler und Conny Brandt.
Diese Liste ganz unterschiedlicher und interessanter Wiesenbacher stimmen den Ortsverband für die anstehenden Gemeinderatswahlen sehr optimistisch. Die Freude auf einen frischen und stimmungsvollen Wahlkampf war allen Beteiligten an diesem Abend deutlich anzumerken.
Auch für die anstehenden Kreiswahlen wurde in Thomas Grüninger ein engagierter Kandidat gefunden, der deutliches Interesse an einem der vorderen Listenplätze hat.
An dieser Stelle sei noch einmal an den Neujahrsempfang 2019, am Sonntag, den 27. Januar erinnert. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen! [Julia Schönfeld]


Neujahrsempfang 2019

am Sonntag, 27. Januar um 16 Uhr
im Bürgerhaus in Wiesenbach, Hauptstr. 24

Jamila Schäfer – stellvertretende Bundesvorsitzende

Wir freuen uns auf die Einstimmung in dieses politisch wichtige Jahr 2019 mit Grußworten und Beiträgen von Bürgermeister Eric Grabenbauer, dem Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein und dem Fraktionssprecher der Grünen im Kreistag Ralf Frühwirt.

Jugendlicher Schwung kommt mit unserer Gastrednerin, der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Grünen

Jamila Schäfer

Bis vor einem Jahr war sie Sprecherin der Grünen Jugend. Dann wurde sie zusammen mit Annalena Baerbock und Robert Habeck in den Bundesvorstand der Partei gewählt. Gebürtig aus Bayern, spannt sie jetzt von Berlin aus thematisch den Bogen zu Europa. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Wie immer gibt es eine Umrahmung mit Live-Musik, dieses Mal mit Christoph Rösch und im Anschluss an das Programm die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen bei einem kleinen Buffet, das der Ortsverband der Grünen Wiesenbach für Sie und Euch bereit halten wird.

Mit den besten Wünschen zum Neuen Jahr grüßen
Petra Groesser, Sabine Hebbelmann und Gabriela Lachenauer (die Vorsitzenden des Kreisverbandes)
und Matthias Kliche (Vorsitzender des Ortsverbandes)



Fake News in Wiesenbach

Wir alle sind immer wieder entsetzt, wenn der US-Präsident Fakten verdreht und Fehlinformationen streut. Diese „Mode“ zieht langsam auch bei uns ein.

Vor kurzem wurde unser Vorsitzender Matthias Kliche von einem besorgten Bürger angerufen, dass unrechtmäßig Bauaushub aufs Ackerland in Langenzell ausgebracht wurde. Da es sich um ein grünes Mitglied handelte, erwartete der Anrufer harte Konsequenzen seitens des grünen Ortsverbandes.

Man kann diese Forderung sicherlich nachvollziehen, wäre sie denn gerechtfertigt.

Wie die Gemeinde bereits in den jüngsten amtlichen Gemeindenachrichten erläuterte, ist für die Klärung des Sachverhalts die untere Naturschutzbehörde zuständig. Diese hat sich der Sache angenommen, den Sachverhalt geprüft und kam letztlich zu dem Schluss, dass die Auffüllung baurechtlich verfahrensfrei ist, der Boden vorbildlich eingebracht wurde und lediglich eine Erlaubnis des Landwirts zur Einbringung des Aushubs fehlte. Was uns allerdings entsetzt hat ist, wie auch in unserer Gemeinde bereits Stimmung gemacht wird, ohne dass die Sachlage korrekt eingeschätzt werden kann. Das betrifft nicht nur diesen konkreten Fall, sondern lässt sich leider auch in einigen anderen Bereichen unseres Alltags immer häufiger erkennen.

Es ist zwar vollkommen richtig, auf mutmaßliche Missstände hinzuweisen, aber die Art und Weise, wie so etwas geschieht, spielt immer noch eine enorm wichtige Rolle. Reißerische Fehlinformationen führen nur zu Unmut und spalten uns auseinander. Wir Grünen versuchen, unsere Umwelt und das Leben in der Gesellschaft lebens- und liebenswert zu gestalten und zu erhalten. Und dazu gehört nun einmal vor allem auch die Art, wie wir uns gegenseitig achten und mit Respekt begegnen.

(Bernhard Richt & Matthias Kliche)


Lange ersehnt und nun endlich auch hier online verfügbar!!!

Grüner Bote 2018


Treffen mit dem VEWK (11. September 2018)

Die Mitglieder des grünen Ortsverbandes waren vor Kurzem zu einer Zusammenkunft vom VEWK e.V., dem Verein zum Erhalt der Wiesenbacher Kulturlandschaft eingeladen. Wir erörterten neben dem Thema der naturnahen Flurstücksbetrachtung auch den Ansatz, in Wiesenbach ökologische bzw. naturnahe Landwirtschaft voranzutreiben. Es konnte am Ende eines gemütlichen und dialogreichen Abends festgehalten werden, dass es in sehr vielen Punkten Deckungsgleichheit zwischen den Ideen der Mitglieder des Grünen Ortsverband und dem VEWK e.V. gibt. Wir freuen uns daher darauf, gemeinsam mit den Mitgliedern des VEWK e.V., Themen bezüglich der Entwicklung der Wiesenbacher Kulturlandschaft zu diskutieren und die Ergebnisse gegebenenfalls auch in die kommunalpolitischen Entscheidungsfindung einzubringen. Vielen Dank an die Mitglieder des VEWK e.V. für die Möglichkeit dieses ersten Austauschs. [Bernhard Richt]


Tischkicker-Turnier im Jugendtreff (28. August 2018)

!!! TOOOR !!! Wenn die Grünen zum Lokalderby einladen, wird es für gewöhnlich heiß und laut! So auch dieses Jahr im Ferienprogramm bei unserem beliebten Tischkicker-Turnier im Jugendtreff. Zum ersten Mal waren diesmal sogar die weiblichen Teilnehmer in der Überzahl! Macht weiter so!

Wie es nun mal im Profifußball üblich ist, haben wir den Nachmittag mit einer lustigen Aufwärmrunde gestartet. Diverse Variationen ausgeklügelter Fang- und Reaktionsspiele wurden bei strahlendem Sonnenschein gespielt um die Körper und vor allem den Geist auf das bevorstehende Event vorzubereiten.

Und dann ging es endlich los. Zuerst wurden die Mannschaften und deren fantasievolle Namen festgelegt. Vereine wie z.B. der FC Hogwarts, HaVi Germany oder MiAmMa gingen siegessicher an den Start. In einer Vorrunde ging es nun darum, so viel Punkte wie möglich im Spiel “Jeder gegen Jeden” für das spätere Finale zu sammeln. Mit diesen Punkten starteten wir dann anschließend in die KO-Runde. Die Betreuer waren froh, dass sie dieses Jahr nur kleine Hilfestellungen geben mussten. Die meisten der Teilnehmer zeigten ein solches Talent, dass ihre Betreuer nur schwer hätten mithalten können.

Und dann war es endlich so weit! Die Punkte wurden ausgewertet und unser Spielleiter Michel konnte die Ergebnisse verkünden. Nach einem harten Kampf (vor allem im spannenden letzten Spiel gegen den FC “Du Flasche”) konnte sich der Verein “Die Pizzafresser” mit Bravour gegen seine Gegner durchsetzen und den Siegerpokal in Empfang nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Anschließend ging es dann zum Siegerfoto und zum gemeinsamen Festschmaus auf die grüne Wiese. Und was könnte da wohl am besten passen? Richtig: PIZZA!!! Wir danken allen Teilnehmern für diesen wunderschönen Nachmittag! Genießt das letzte Wochenende vor der Schule, eure Grünen aus Wiesenbach – [Matthias Kliche]


Landtagsabgeordneter  Hermino Katzenstein zu Gast beim OV in Wiesenbach (12. April 2018)

Hoch her ging es bei der letzten Ortsverbandssitzung von Bündnis 90 Die Grünen in Wiesenbach.  Konnte Matthias Kliche (Vorsitzender des Ortsverbandes) doch niemand geringeres als den Vorsitzenden des Arbeitskreises Verkehr im Landtag Baden-Württemberg, den Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein begrüßen. Und dies zu seinem und unserem aktuell extrem wichtigen Thema: die nachhaltige Mobilität.

Im Vorfeld des Abends haben wir unsere zentralen Fragen an Hermino Katzenstein gemailt, so dass wir sofort in die Diskussion einsteigen konnten. Was steckte denn hinter den Ideen der Bundesregierung aus Berlin „einen öffentlichen Nahverkehr für Umme“ einzuführen? Nun der sicher unterstützenswerte Zielgedanke wurde zu Recht von den angeschriebenen Kommunen als Schnellschuss und so nicht umsetzbar verworfen. Zu wenige Kapazitäten bei den Bahnen, Bussen und den Mitarbeitern hätten sicher zu einem enormen Chaos geführt und die Frage der Refinanzierung war noch gar nicht auf der Agenda. Gerade dies führte uns zu einer weiteren Diskussion: Wie könnte denn in Zukunft die individuelle Mobilität aussehen? Und wer bezahlt dies?

Hier gilt es neue Wege zu gehen. Nicht jede(r) braucht mehr sein persönliches Auto! Die Zukunft liegt in der Kombination von E-Bike, E-Auto, Nahverkehr (Busse, S-Bahn, Bahn…) und am Zielort Car-Sharing oder umgekehrt… Alles in einem zuverlässigen Zeit-Takt und zu bezahlbaren Konditionen. Die Diskussion z.B. zur Finanzierung dieses neuen Öffentlichen Nahverkehrs über Nutzer und Kommunen (wie bisher…), Abgaben und Umlagen (neue Wege gehen…) hat gerade erst begonnen. Hier gilt es dran zu bleiben, weil es für uns alle enorm wichtig ist weiterhin von A nach B zu kommen.

Neben diesen Diskussionen informierte uns Hermino Katzenstein aber auch über Themen die uns hier in Wiesenbach betreffen werden. Z.B. Wie geht es weiter mit dem Radwegenetz in Richtung Neckargemünd an der B45 entlang!? Welche Möglichkeiten gibt es doch noch für Tempo 30 in der Hauptstraße? Was tut sich mit dem Radweg in Richtung Langenzell? Nach diesen ausführlichen Informationen zum Thema Mobilität und einem kurzen Ausflug zum Thema Bildung verlässt Hermino nach zwei Stunden intensivem Austausch den Wiesenbacher Ortsverband – er kommt wieder! Und wenn Sie Näheres zu den oben angeführten Themen lesen wollen – der nächste Grüne Bote kommt bestimmt!

(Bernhard Hofmann)


Von Michaelis zu Elektromobilität – Der Grüne Ortsverband Wiesenbach on Tour (Oktober 2017)

Während unten im Tal, in Wertheim die Michaelismesse gefeiert wurde verbringen einige Mitglieder des Grünen Ortsverbandes in der Ebenmühle ein interessantes politisches Wochenende. Sie werden sich jetzt fragen, was denn der Festtag des Heiligen Michaelis mit dem Treiben des Ortsverbandes in der Ebenmühle zu tun hat!? Nun, so wie früher an diesem Tag die Bauern die Pacht an die Grundstücksbesitzer geleistet haben, so haben wir unsere erfreulichen Ergebnisse der Bundestagswahl (Wiesenbach über 14% Grüne!) gefeiert, aber auch kritisch gewürdigt (viele Menschen haben ganz, ganz rechts außen gewählt!). An Michaelis wurden Verträge gekündigt, aber auch neue geschlossen – so hat der Ortsverband die zukunftsweisenden Themen, wie Elektromobilität, Bio Boden, foodprint (Essen ohne Gentechnik), Tempo 30 auf der Hauptstraße, Flüchtlinge in Wiesenbach… andiskutiert und ins Blickfeld der nächsten Zeit genommen, aber auch überlegt, wie denn kommunikativ (verbal, nonverbal) mit den Menschen, die neue (alte) Feindbilder pflegen, angefüllt von negativen Zukunftsperspektiven sind und ihre mannigfaltigen Ablehnungen nach außen tragen, wie mit diesen in den Dialog zu kommen ist. An Michaelis hat man sich früher auf der einen Seite von Knechten und Mägden getrennt, aber auch Neue eingestellt – also die richtige Zeit zurück zu schauen und sich nach vorne zu orientieren! Das war das Ziel des Grünen Wochenendes in der Ebenmühle und wir haben es unterstützt mit vielen Gehbewegungen auch erreicht!<B. Hofmann>


Einladung

Der Grüne Ortsverband von Wiesenbach setzt sich seit geraumer Zeit mit dem Thema Elektromobilität und allem was darum dazu gehört auseinander. Neben dem Elektroauto diskutieren wir über e-Bikes, Schienenverkehr, den ÖPNV, Carsharing und vieles mehr. Bereits Anfang des Jahres hatten wir zu diesem Thema einen sehr interessanten Themenabend im Bürgerhaus veranstaltet, der mit viel Interesse von Bürgern aus Wiesenbach und Umgebung besucht wurde.

Mittlerweile hat sich auf dem Sektor der Elektromobilität sehr viel getan. Was Anfangs in vielen Ohren noch wie Zukunftsmusik klang rückt nun immer näher in unsere Gegenwart. Aus diesem Grund möchten wir Sie alle wieder zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Elektromobilität am Dienstag den 10. Oktober um 20h ins Bürgerhaus Wiesenbach einladen. Wir werden wieder in offener Runde über besagte Themen diskutieren und gemeinsam mit Ihnen die Fragen hierzu beantworten und erörtern.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, der Grüne Ortsverband aus Wiesenbach.


Lange ersehnt und nun endlich auch hier online verfügbar!!!

Grüner Bote 2017


Liebe Wiesenbacherinnen, Liebe Wiesenbacher,

am Sonntag ist Bundestagswahl und WIR dürfen unsere Stimme abgeben. Machen Sie von diesem Recht zahlreich Gebrauch – es ist keine Selbstverständlichkeit auf dieser Welt, dass alle Menschen eines Staates gefragt werden und geheim, ohne Angst vor Sanktionen, Ihre Meinung auch kundtun dürfen!
Gehen Sie am Sonntag zur Wahl – und wenn Sie noch Unterstützung brauchen, wen Sie wählen möchten, sehen Sie nach auf unserer Homepage www.gruene-wiesenbach.de im aktuellen Grünen Boten!

Wir wünsche Ihnen eine Gute Wahl!

B.Hofmann für den OV Bündnis 90-Die Grünen,Wiesenbach


Kickerturnier im Jugendtreff

Am Donnerstag, den 7. September 2017 begann um 14:00 das Kickerturnier im Jugendtreff. Zur Begrüßung haben wir ein paar lustige Kennenlernspiele gemacht. Zum Beispiel das Spiel “Hep” bei dem man den Finger des Nachbarn fangen, seinen eigenen Finger aber rechtzeitig in Sicherheit bringen muss.
Dann ging das Turnier los. Die Teams wurden bei jedem Spiel neu ausgelost, so daß am Ende jeder mal mit jedem zusammen gespielt hat.
In der Zwischenzeit konnten die anderen bei den Spielen zuschauen oder im Hof Fußball spielen. Zur Stärkung gab es selbstgebackenen Kuchen, Muffins und etwas zum Trinken.
Jeder Spieler erhielt pro gewonnenem Spiel 2 Punkte und für jedes Unentschieden einen Punkt. Am Schluß war dann die Siegerehrung für die drei Spieler mit den meisten Punkten. Preise in Form von Süßigkeiten gab es für alle. Nach der Siegerehrung haben wir noch Fangen gespielt und natürlich unsere Süßigkeiten gegessen. [Hanna Lang]



Memet Kilic auf dem Musikfest in Wiesenbach (29. Juli 2017)

Am Samstagabend, pünktlich zum Fassbieranstich war Memet Kilic auf dem Festgelände. Bei guter Musik und bestem Wetter diskutierte er gemeinsam mit den Mitgliedern des Wiesenbacher Ortsvereins von Bündnis 90 / Die Grünen über seine Schwerpunktthemen im Bundestagswahlkampf. Denn im September steht er für den Wahlkreis Rhein – Neckar als Kandidat von Bündnis 90 – Die Grünen zur Wahl.

Was sind nun nach Memet Kilic die drei wichtigsten Gründe, GRÜN zu wählen? Aus seiner Sicht stehen die Grünen auf drei Säulen:

Erstens Umweltschutz, das beschützen, was uns trägt. Keine andere Partei kämpft so für Natur- und Klimaschutz, Energiewende und umweltverträgliche Landwirtschaft.

Zweitens Gleichberechtigung der Menschen, insbesondere von Mann und Frau, offene Gesellschaft, Nichtdiskriminierung von Geschlechterorientierung, Hautfarbe oder Herkunft.

Dritter Punkt ist die Demokratisierung der Gesellschaften weltweit, für ein starkes und vereintes Europa. Das ist eine solidarische Partei, sie betreibt eine zukunftsorientierte demokratische Politik. Wer unsere Erde schützen und eine bessere gerechtere Welt schaffen will, sollte BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wählen.

Soweit – in Kurzform – das Statement von Memet Kilic. An diesem lauen Sommerabend zeigte sich Memet auch von seiner sehr lebendigen Seite und feierte gemeinsam mit den Wiesenbacher Bürgern. Kann doch so ein riesiges Fest, wie das Musikfest nur durchgeführt werden mit dem enormen Engagement vieler Menschen, die sich für Ihren Verein und für Ihre Musik einsetzen. (HB)


Themenabend “Fairer Handel” am 27. Juni um 20h im Bürgerhaus

Seit einigen Wochen diskutiert der Grüne Ortsverband von Wiesenbach intensiv über das Thema “Fairer Handel”. Was ist eigentlich “fair”? Wo fängt “fair handeln” eigentlich an und wen betrifft es? Wie können wir unsere Freunde zu “fairem” Denken und Handeln ermutigen und was geben wir unseren Kindern mit auf den Weg? Um über dieses Dinge nicht nur in unserem Kreis zu diskutieren möchten wir gerne alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Themenabend “Fairer Handel” einladen. Wir werden uns hierzu am 27. Juni um 20h im Bürgerhaus von Wiesenbach treffen. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie uns besuchen und den Abend mit Ihren Fragen, Anregungen und Ideen bereichern.


Donnerstag, 27. April 2017 – Ausflug zur iMobility

Ende April fand in Stuttgart die iMobility statt. Eine Messe zum Thema intelligente Mobilität. Eine kleine Delegation unseres Ortsverbandes nutzte diese Messe, um sich ausführlich über verschiedene Themen zu informieren um dieses Wissen später weitergeben zu können.
Klar, wurden auf der Messe auch zahlreiche Autos gezeigt. Man konnte den neuen Opel Ampera-e sehen, den Hyundai Ioniq Elektro, die Zoe durfte nicht fehlen und natürlich verschiedene Tesla Modelle. Aber auch ein auf Elektroantrieb umgebauter DeLorean aus den 80ern oder ganz alte Elektroautos aus dem 19ten Jahrhundert waren präsent und wollten bestaunt werden.
Die Messe hatte aber natürlich viel mehr zu bieten. So gab es verschiedene Anbieter, die auf ihre Carsharing Angebote aufmerksam machten oder ähnlich den bereits bekannten Segway Touren nun auch Ausflüge mit elektrisch betriebenen Tretrollern anbieten. Solche Roller und natürlich auch Elektrofahrräder standen Zahlreich zum Testen zur Verfügung.
Außerdem wurde gezeigt, in welchen Bereichen die “intelligente Mobilität” noch genutzt werden kann. So gab es z.B. einen Rollstuhl mit nur zwei Rädern, der alleine das Gleichgewicht hält und dem man durch Verlagern des eigenen Körpergewichtes mitteilt, in welche Richtung man sich bewegen möchte.
Besonders interessant war für uns aber dann vor allem das Thema “Stromspeicher” und wie man künftig den eigens produzierten Strom effektiv speichern und auch selbst nutzen kann. Hier wurde uns deutlich, dass in diesem Bereich gerade sehr viel entwickelt wird. Es gibt aber bereits heute schon Systeme, mit denen sich so etwas realisieren lässt und beispielsweise der Strom aus der eigenen Solaranlage auch abends oder nachts zu Hause nutzen lässt.
Nach erfolgreichem Messebesuch machten man sich dann (natürlich standesgemäß mit dem Elektroauto) auf den Heimweg und testete die Ladeinfrastruktur. Hier beim “tanken” lernten wir dann gleich noch ein paar Mitarbeiter der EnBW und ihr Filmteam kennen die uns dann verraten haben, wo man in Stuttgart kostenlos an “schnellen Strom” kommt. Ja, die Elektromobilität bringt neben weniger Lärm- und Geruchsbelastung doch auch noch den ein oder anderen Vorteil mit sich…

Zu Hause angekommen wurden diese Informationen dann natürlich direkt in unserer Ortsverbandssitzung weitergegeben. Geplant ist weiterhin, gegen Mitte/Ende des Jahres einen weiteren Informationsaustausch zu veranstalten bei dem wir (falls nicht vorher direkt gefragt) unser Wissen sehr gerne mit allen Interessierten austauschen möchten. Weitere Informationen hierzu werden noch folgen.


Donnerstag, 9. März 2017 – Jahreshauptversammlung

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Grünen von Wiesenbach am 9.3., 75% der Mitglieder waren anwesend. Der Vorstand und der Kassenwart wurden einstimmig entlastet. Für ihr Engagement ein herzliches Dankeschön!

Der Vorsitzende Matthias Kliche berichtete in seinem Jahresrückblick 2016 von den gelungenen Aktionen. Großen Anklang bei der Wiesenbacher Bevölkerung hatte der Stammtisch zum Thema E-Mobilität gefunden. Auch das Kickerturnier im Rahmen des Ferienprogramms hatte viel Spaß gemacht. Der OV hat die Klausurtagung im Schwarzwald noch in sehr guter Erinnerung. Und der grüne Bote zum Thema Glyphosat hatte interessierte Nachfragen gebracht.

Mit der Bundestagswahl im Jahr 2017 stellen sich für unseren OV neue Aufgaben, wir planen eine Ausgabe des Grünen Boten zu diesem Thema.

Wir möchten auch wieder die Bevölkerung zu einem informativen Stammtisch einladen, diesmal zum Thema „ Fairer Handel und mehr!“. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.


Donnerstag, 26. Januar 2017 – Informationsveranstaltung Elektromobilität

Am vergangenen Donnerstag hatte der Grüne Ortsverband zum Informationsaustausch über das Thema Elektromobilität eingeladen. Den Medien kann man zwar immer wieder entnehmen, dass das Interesse an der Elektromobilität vorsichtig formuliert eher verhalten ist. Das konnten wir an diesem Abend so jedoch nicht bestätigen. Wir hatten Gäste aus Wiesenbach, aus Bammental und sogar unser Grüner Landtagsabgeordneter Hermino Katzenstein aus Neckargemünd bereicherte unsere Diskussionen mit seinem Fachwissen.

Die Teilnehmer konnten von ihren Erfahrungen her unterschiedlicher nicht sein. Ganz viele unserer Gäste machen bereits ihre ersten Erfahrungen mit der Elektromobilität. Andere sind auf dem besten Weg dahin oder haben sich bereits für diesen Weg entschieden. Es gab jedoch auch zahlreiche Teilnehmer, bei denen die Erfahrungen mit Elektronik auf Rädern mit dem Staubsauger aufhören. Für sie war es ganz besonders interessant zu hören, dass der Umstieg und vor allem auch die erste Erfahrung (z.B. ein E-Bike beim Rathaus/Radladen auszuleihen oder ein eAuto Probe fahren) überhaupt nicht kompliziert ist. Im Gegenteil!

Weiterhin erfuhren wir aus erster Quelle, dass man sogar mit einem E-Bike in weniger als einer halben Stunde über den Berg bis nach Rohrbach Süd kommen kann. Da braucht man mit dem Auto gelegentlich schon länger. Und die Luft und die Aussicht sollen bei dieser Art zu pendeln unvergleichlich sein.

Vielfach wurde auch der ÖPNV angesprochen, der vielerorts auch bereits elektrisch betriebene Fahrzeuge einsetzt. Hier scheint sich ein großer Markt zu entwickeln, der unbedingt genutzt und gefördert werden muss.

Eine sehr schöne Idee die zur Sprache kam war der Schwerlastverkehr mit Stromabnehmer und Oberleitung. Ähnlich dem Prinzip das wir von der Straßenbahn kennen. Das klingt im ersten Moment nach einer ganz interessanten Idee und macht vielleicht in manchen Situationen auch Sinn. Wir fragten uns dann jedoch, warum wir hier nicht das bereits seit vielen Jahren existierende System nutzen. Das gibt es seit Jahren und nennt sich ganz einfach: “Bahn”.

Weiterhin diskutierten wir ausgiebig über Wasserstoff betriebene Elektrofahrzeuge. Die Möglichkeiten und potentiellen Gefahren hiermit und die Vorzüge gegenüber batteriebetriebener Fahrzeuge. So ist beispielsweise die Ladezeit bei einem durch Wasserstoff angetriebenen Elektrofahrzeug vergleichbar mit der Zeit die wir vom klassischen Tanken kennen.

Natürlich waren auch die Kosten, Ladezeiten, Infrastruktur und vor allem die Reichweitenangst immer wieder ein Thema. Aber hier ist uns allen klar, dass sich so etwas nicht von heute auf morgen entwickelt. Aber der Weg den wir gerade gehen ist der richtige. Die Entwicklungen schreiten gerade rasend schnell voran und auch der Ausbau der Infrastruktur geht stetig weiter. Wenn man genau hinschaut, kann man schon heute immer mehr Elektromobilität auf unseren Straßen sehen. Wir hören sie nur leider nicht, da es um sie herum ziemlich laut ist…

Da die Diskussionen an diesem Abend so erfolgreich verliefen und sich gerade in der kommenden Zeit extrem viel auf dem Markt der Elektromobilität bewegt haben wir vor ein weiteres Mal zu einem solchen Abend einzuladen. Wir werden sie auf dem laufenden halten wenn es soweit ist. Ansonsten freuen wir uns natürlich auch immer zwischenzeitlich auf Anregungen aus ihren Reihen. [mkl]


Sonntag, 1. Januar 2017

Liebe Gemeinde! Wir möchten Sie auf diesem Weg recht herzlich im Jahr 2017 begrüßen und Ihnen alles Gute für das vor uns liegende Jahr wünschen. Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihre Ideen, Anregungen und Rückmeldungen, die uns bei unserer Arbeit immer wieder sehr hilfreich sind. Wir freuen uns auf ein sicherlich interessantes Jahr mit Ihnen und wünschen Ihnen einen guten Start.
Gleichzeitig laden wir sie recht herzlich zu unserer nächsten Ortsverband Sitzung am Donnerstag den 12. Januar in die Gaststätte Kreta ein. Wir treffen uns wie gewohnt um 20h.
In unseren Sitzungen beschäftigt uns schon seit längerem das Thema Elektromobilität. Warum kommt sie so schleppend in Gang? Was bringt sie uns? Was ändert sich durch ein Elektrofahrzeug? Wie klappt das mit dem Tanken und viele weitere Fragen haben wir uns bereits gestellt. Sicherlich stellen sich auch viele von Ihnen ähnliche Fragen. Aus diesem Grund laden wir Sie alle recht herzlich am Donnerstag den 26. Januar um 20h zu einem offenen Erfahrungsaustausch über Elektromobilität ins Bürgerhaus ein. Wir möchten uns hier ganz ungezwungen mit ihnen über unsere bisherigen Erkenntnisse unterhalten. Vielleicht können wir sogar die ein oder andere Frage die Sie sich stellen beantworten und helfen, den Start der Elektromobilität etwas zu unterstützen. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie uns an diesem Abend besuchen und den Abend mit Ihren Fragen oder sogar eigenen Erfahrungen bereichern. [mkl]


Bündnis 90 / Die Grünen zur Klausurtagung in Seelbach

Dienstag, 11. Oktober 2016
Unser Grüner Ortsverband nutzte das lange Wochenende vom 3. Oktober, um sich in großer Runde auf den Weg nach Seelbach im Mittelschwarzwald zu machen. Dort bezogen wir am ersten Tag in einem wunderschönen Blockhaus mitten auf einem Campingplatz unser Domizil. Einige bezogen schicke Hotelzimmer oder kamen mit dem Wohnmobil. Ein ganz eifriges Mitglied stellte sogar (typisch naturverbunden) sein Zelt auf und genoss die Natur hautnah!
Intensiv beschäftigten wir uns mit den aktuellen Themen die uns bewegen. Von der Neufassung des Erneuerbaren Energie Gesetzes über die tägliche Mobilität bis hin zu TTIP und CETA, aber auch zu den Folgen von Glyphosatmissbrauch und den Flüchtlingen bei uns in der Gemeinde. Wir werden berichten! Es kamen zahlreiche neue Ideen auf, die wir nun in unserer Arbeit im Ortsverband weiter verfolgen möchten. Es wird uns also in unseren künftigen Sitzungen nicht an Gesprächsstoff und Arbeit mangeln.
Neben dem “offiziellen Pflichtprogramm” nahmen wir uns jedoch auch reichlich Zeit, das Miteinander der Gruppe zu stärken. Immerhin waren wir eine drei Generationen übergreifende Gemeinschaft. Es stellte sich aber sehr schnell heraus, dass das überhaupt kein Problem darstellt. Im Gegenteil! Tagsüber vergnügten wir uns an der Kletterwand oder auf dem riesigen Spielplatz, unternahmen Wanderungen und genossen die Natur. In den Abendstunden wurde dann (oft bis tief in die Nacht) mit Gitarrenmusik und Gesang der Campingplatz unterhalten, so dass regelrecht Lagerfeuerstimmung aufkommen konnte. Unsere Nachbarn vom Campingplatz zeigten deutlich, dass solch eine schöne Atmosphäre heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist und genossen es, unseren Gesängen zu lauschen oder mitzusingen.
Wir danken auf diesem Weg noch einmal allen Teilnehmern, die diese Unternehmung zu einem wirklich gelungenen Event werden ließen. Erste Rückmeldungen lassen darauf schließen, dass wir künftig mit unsrem Programm genau so weiter machen werden! [mkl]


Kickerturnier mit heißem Endspiel!

Dienstag, 23. August 2016
Bei prächtigem Wetter trafen sich 11 gut gelaunte Spielerinnen und Spieler mit 5 Spielleitern im Jugendtreff. Zum Aufwärmen von Muskeln und Kopf hatte Hansjörg Kopp einige schnelle Spiele vorbereitet mit denen er alle, trotz Schatten unter dem großen Baum, zum Schwitzen gebracht hat.
Danach ging es los mit der Vorrunde. 6 Mannschaften mit phantasievollen Namen wie „Die Gänse 2016“, „Deutschhausen“, „Fuchsbau“ oder „Girls DV“ traten in der Vorrunde an zwei Kickern gegeneinander an. Die Schiedsrichter Thomas Grüninger, Michael Lang, Matthias Kliche und Helga Kopp versuchten, den Überblick und den Punktestand im Auge zu behalten.
Nach einer Kuchenpause ging es in die spannende Finalrunde. „Die Gänse 2016“ erreichten zielsicher den stolzen 3. Platz! In einem packenden Endspiel, bei dem beide Mannschaften von ihren Fans mit Beifall und Trommeln angefeuert wurden, siegte „KS 4 Sterne“ knapp vor „SV Germania 05“!
Bei der Siegerehrung gab es strahlende Gesichter, Süßigkeiten und Pokale.
So viel Einsatz machte hungrig. Alternatives Grillen war angesagt! Die sehr leckeren Schokobananen schmeckten allen und dürfen in Zukunft als Alternative zu Steak und Wurst auf keinem Grill fehlen.
Es war ein toller Nachmittag! Danke an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen! Die Fortsetzung und Revanche für nächstes Jahr sind schon geplant! [Helga Schubert-Kopp]


Grüner Bote 2016 (PDF downloaden)

Der Brexit beherrscht in diesen Tagen die politische Diskussion im Land. Die Mehrheit der britischen Wähler hat beschlossen, dass ihr Land nach 43 Jahren aus der Europäischen Union austritt. Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind in ihren Einzelheiten noch gar nicht klar. Sie werden aber einschneidend sein.
Die meisten Deutschen schütteln wohl mit dem Kopf vor Unverständnis für diese radikale Abkehr von Brüssel. Gleichzeitig berichten die Medien über Umfrageergebnisse, nach denen mehr als 60 Prozent der Befragten keinen weiteren Ausbau der Befugnisse der EU für Deutschland wünschen.
Es ist wohl keine britische Besonderheit, den Institutionen der Europäischen Union mehr oder weniger kritisch gegenüber zu stehen. Meist sind es rechte Parteien wie die AfD, die sich da lautstark zu Wort melden und kein gutes Haar an der europäischen Einigung lassen.
In Frankreich, Holland und einigen osteuropäischen EU-Mitgliedsländern sind ebenfalls solche Tendenzen zu beobachten. Ihrer Kritik liegt zwar ein abstruses Weltbild von Vorgestern zu Grunde, aber es gibt auch Entwicklungen in Europa die berechtigt kritisch aufgegriffen werden. Hier sind vor allem Bürgerferne, fehlende Transparenz der Entscheidungen und Demokratiedefizite zu nennen.
Ein aktuelles Beispiel: Eine Woche nach der Brexit-Watsche erklärte Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission in Brüssel, das umstrittene Freihandelsabkommen CETA könne allein vom Europa-Parlament und der Kommission abgeschlossen werden, eine Zustimmung der nationalen Parlamente, also auch des Bundestags, sei nicht erforderlich.
Noch ein Beispiel: Die Staaten der Europäischen Union konnten sich im Juni nicht auf eine weitere Zulassung des Monsanto-Pflanzengifts Glyphosat verständigen, das wegen seiner vermutlich krebserregenden Eigenschaften nicht nur bei uns immer mehr auf Ablehnung stößt. Das bedeutet eigentlich: die Zulassung kann nicht verlängert werden. Was macht die Kommission? Sie erteilt eine vorläufige Verlängerung der Zulassung für 18 Monate. Transparenz der Entscheidung? Fehlanzeige. Wir dürfen uns vorstellen, wie die Drähte der mächtigen Monsanto-Lobbyisten in Brüssel heißlaufen.
Im Zusammenhang mit dem Brexit-Volksentscheid kann man von Politikern und Medien nun hören: „Da seht ihr, was passiert, wenn wir das dumme Volk entscheiden lassen.“ Das darf nicht unwidersprochen bleiben. Treffen gewählte Politiker nicht auch hin und wieder „dumme“ Entscheidungen? Das Volk muss entscheiden können, wenn Regierungen (die EU-Kommission ist auch eine) und Parlamente offensichtlich nicht den Willen ihrer Wählerinnen und Wähler repräsentieren. Dazu müssen die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden.
Aber klar muss auch sein: Wir brauchen die Europäische Union. Die Europäische Union braucht allerdings dringend Reformen, mehr Demokratie, Bürgernähe und Transparenz. Da müssen wir Europäer uns einmischen. [ln]
Archiv Grüner Bote


Ortsverbandssitzung vom 14. Juni 2016

Am Dienstag letzte Woche traf sich unser Grüner Ortsverband wieder einmal in geselliger Runde in der Gaststätte Kreta. Neben einem Informationsaustausch zum Thema Flüchtlinge und dem anstehenden Ferienprogramm ging es diesmal vorrangig um das Thema Glyphosat. Hierzu bekamen wir tatkräftige Unterstützung aus der Wiesenbacher Bevölkerung. Vielen Dank hierfür noch einmal! Glyphosat wurde ursprünglich als Rohrreiniger entwickelt und wird mittlerweile weltweit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Auch hier in Wiesenbach! Auf Grund seiner fraglichen Nebenwirkungen steht momentan die weitere Zulassung dieses Mittels in der EU aus. Wir werden uns in unseren nächsten Sitzungen weiter mit diesem Thema auseinander setzen, mit möglichen Alternativen befassen und dann weiter informieren. Die nächste Sitzung unsres Ortsverbandes findet am Dienstag den 19. Juli statt. Sicherlich werden auch hier neben dem Thema Glyphosat wieder zahlreiche aktuelle Themen diskutiert werden. [mkl]


Flurneuordnung erneut beraten (10. Mai 2016)

Bei der Sitzung des Ortsverbands nahm die Diskussion über ein mögliches Flurneuordnungsverfahren für die Wiesenbacher Gemarkung erneut breiten Raum ein. Die Gemeinderäte und weitere Mitglieder, die an der Ortsbegehung und dem Workshop zum Thema teilgenommen hatten, zu der der Bürgermeister eingeladen hatte, berichteten über dabei gewonnene Erkenntnisse. Es folgte eine längere und lebhafte Debatte über das Pro und Contra. Denn festgehalten wurde, dass eine Flurneuordnung heute einiges von der 1995 diskutierten Flurbereinigung unterscheidet. Damals ging es in erster Linie um eine Zusammenlegung und Bereinigung kleinerer Parzellen zu größeren Anbauflächen, die wirtschaftlicher zu bearbeiten sein sollten, auf Kosten der Natur. Da war es für die Grünen in Wiesenbach keine Frage, ein solches Projekt abzulehnen. Nach der Neufassung der entsprechenden gesetzlichen Regelungen durch die grün-rote Landesregierung bietet ein Flurneuordnungsverfahren jetzt eine Reihe von Möglichkeiten, landschafts- und naturschützerische, ökologische Gesichtspunkte in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Möglichkeiten müssen gründlich geprüft werden, einer Entscheidung des Ortsverbands muss ein Abwägen der Vor- und Nachteile des Projekts vorangehen. Können die staatlichen Zuschüsse tatsächlich relevant für einen Ausbau der Biotop-Vernetzung, den Schutz der Streuobstwiesen und eine ökologisch verantwortbare Erneuerung der Feldwege genutzt werden? Haben die Grundstückseigentümer einen Nutzen aus dem Verfahren? Welche Kosten entstehen ihnen? Wie lange dauert die ganze Sache? Können gewachsene Eigentumsstrukturen insbesondere bei den Streuobstwiesen erhalten bleiben? Diese Fragen sind für den Ortsverband noch nicht abschließend geklärt. Eine erste Tendenz zeigt in Richtung Ablehnung der Verfahrenseröffnung. (ln)


Flurneuordnung in Wiesenbach?

Bei unserer “Grünen-” Sitzung am 12.4. stand das Thema der Flurneuordnung in Wiesenbach ganz oben auf der Tagesordnung. Daher kamen auch einige Mitglieder der Gruppe von hiesigen Grundstücksbesitzern zu uns, die dem sehr kritisch gegenüber stehen.
Zunächst informierten wir uns über die Vorteile, die ein solch großer Eingriff in Natur, Umwelt und Besitz bringen könnte: Es könnten neue Wege angelegt und ihr Verlauf verändert werden, insbesondere könnte ein Ringweg das Ackerland rund um Wiesenbach erschließen. Bislang muss es sternförmig vom Ort aus angefahren werden. Die Wege würden dann breiter und stärker befestigt werden. Eine Zersplitterung von Grundbesitz könnte durch Um- und Zusammenlegung aufgelöst werden, sodass die Felder schneller und mit größeren Maschinen nutzbar sind. Im Rahmen des Umweltschutzes (Biotopverbund, Arten- und Biotopschutz…) könnten Fortschritte gemacht werden. Die finanzielle Beteiligung (bis zu 60-75% der Kosten) durch Bund, Land und EU ist natürlich reizvoll. Einen Teil könnte evtl. die Gemeinde übernehmen. Den großen Teil der „Restkosten“ müssen jedoch die Grundstücksbesitzer tragen, z.B. über eine Enteignung von 5% ihres Besitzes.
Brauchen wir in Wiesenbach dies? Hilft es uns weiter? Wir haben hier im Ort im Wesentlichen nur noch einen Landwirt, der die Flur mit Sommer- und Winterweizen sowie Rüben bestellt. Dies lässt sich offenbar gut auch mit dem bestehenden Wegenetz bewerkstelligen. Dazu ist also keine Flurbereinigung nötig! Und einen Anreiz für Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft oder gar einen ökologischen Mehrwert über eine Neuausrichtung des landwirtschaftlichen Anbaus sehen wir hier bei uns durch die geplante Flurneuordnung derzeit nicht.
Schaut man sich eine Katasteraufnahme Wiesenbachs an, so kann man deutlich sehen, dass auch das Argument der Begradigung und Ordnung der Flur nicht greift, denn die Grundstücke liegen auch jetzt schon erstaunlich gerade und geordnet nebeneinander. Die zu bestellenden Felder selbst erscheinen uns bereits groß und zusammenhängend. Die Notwendigkeit eines Ringweges rund um Wiesenbach sehen wir ebenfalls nicht, denn die Grundstücke liegen recht nahe um den Ortskern, sodass es wohl keine Unzumutbarkeit darstellt (auch für den Autoverkehr, der vielleicht mal einige Meter hinter einem Traktor bleiben muss), wenn vom Ort aus sternförmig angefahren wird. Das wäre in unseren Augen das kleinere Übel gegenüber dem Flächenverlust und den Kosten durch den Wegebau. Sehr beindruckend waren für uns die Berichte über die emotionale Verbundenheit, die Grundstücksbesitzer oft mit ihrem Land verbindet. So wurde erzählt, dass schon der Opa an diesem bestimmten Baum das Obstschneiden gelehrt hat und jetzt die eigenen Enkel noch immer darunter spielen. 5 Generationen! Wie schön! In einer anderen Familie haben die mittlerweile gerade erwachsenen Söhne ein Streuobststück übernommen und pflegen es jetzt fachmännisch, schneiden, fällen, wo notwendig, und pflanzen neu. Machen nicht gerade solche Bindungen und Erlebnisse aus einem Wohnort eine Heimat? Es gibt so viel Anonymisierung. Müssen wir da nicht über Generationen gewachsene Strukturen unter unseren besonderen Schutz stellen? Eigene enttäuschende, ernüchternde Erfahrungen eines Anwesenden, der als Grundstücksbesitzer an einem über 20 Jahren laufenden Flurbereinigungsprozess teilgenommen hatte, rundeten diese erste Meinungsbildung zum möglicherweise anstehenden Flurneuordnungsverfahren in Wiesenbach ab.
Wohlwissend, dass die Grün-Rote-Landesregierung die „nachhaltige Strukturentwicklung“ über eine Flurneuordnung fördern möchte, erscheint uns hier für Wiesenbach nach all diesen Diskussionsbeiträgen eine Flurneuordnung zum jetzigen Zeitpunkt in keiner Weise plausibel. Die Interessen, die wir an unserem Landschaftsbild haben, lassen sich mit Sicherheit auch auf anderem Weg und vor allem mit anderen Mitteln erreichen. Ob dafür eine Flurneuordnung und der damit verbundene Aufwand sowie die Kosten gerechtfertigt sind, wagen wir heute erst einmal zu bezweifeln.
Hinweis: Übrigens ist das Flurneuordnungsverfahren Wiesenbach auf der Internetseite des Amtes für Flurneuordnung des Rhein-Neckar-Kreises bereits aufgenommen. (IS)


Mitgliederhauptversammlung 10. März 2016

Matthias_Kliche_20160319Die Ereignisse der Wahlen am Sonntag den 13. März haben so einige Aktionen unseres Ortsverbandes „überschattet“, sodass wir jetzt erst dazu kommen davon zu berichten. Da der Wahlausgang schon an vielen Stellen bewertet und kommentiert wurde, werden wir das hier nicht nochmals aufwärmen. Nur so viel: Wir freuen uns mit unserem Landtagskandidaten Hermino Katzenstein über das gute Ergebnis und wünschen ihm bei seinen anstehenden Aufgaben viel Erfolg. Am 10. März 2016 haben sich die Mitglieder des Ortsverbandes Wiesenbach zur Mitgliederhauptversammlung im Nebenzimmer des Restaurant Kreta getroffen. Neben der Planung wie und wann der obere Verkehrskreisel bepflanzt werden soll, der Vorbereitung der Klausurtagung im Herbst und der Vorbereitung der Wahlparty am Sonntagabend gab es aber auch noch einen Pflichtteil. Der Vorsitzende unseres Ortsverbandes, Matthias Köstle, berichtete von der Arbeit in den letzten 12 Monaten und von den Vorbereitungen zur internen Umstrukturierung. Der Kassier Heinz Lägler konnte eine positive Kassenbilanz vorweisen und hatte – aufgrund des großen ehrenamtlichen Engagements – keine wesentlichen Kontobewegungen zu verzeichnen. Die anstehenden Wahlen sind im Ergebnis eine gute Weiterentwicklung des Ortsverbandes. Im Amt des Kassiers bestätigt wurde Heinz Lägler. Als Schrift-/Protokollführerin wurde Helga Schubert-Kopp gewählt, die zusammen mit ihrem Mann schon seit Herbst 2015 unseren Ortsverband unterstützen und interessiert begleiten. Als Ortsverbandsvorsitzender wurde Matthias Kliche gewählt. Er löst damit Matthias Köstle ab, der dieses Amt nun seit 10 Jahren inne hatte. Matthias Köstle bedankte sich bei allen Anwesenden für die Unterstützung in den letzten Jahren. Er wünschte dem „Neuen“ alles Gute und versicherte ihm bei seinen neuen Aufgaben Unterstützung zu. Matthias Kliche ist natürlich kein „Neuer“ mehr im Ortsverband. Er kandidierte bei der Kommunalwahl 2014 zum ersten Mal für die Liste von Bündnis 90 / Die Grünen in Wiesenbach, nachdem er vorher schon aktiv im Ortsverband tätig war. Wir freuen uns sehr, dass er mit frischem Wind unseren Ortsverband nun auch in dieser Position unterstützt.


Ergebnis der Landtagswahl 2016 in Wiesenbach


Grüner Bote zur Landtagswahl

Da der Grüne Bote bereits vergriffen ist, wollen wir ihn hier wenigstens noch in digitaler Form den interessierten Leserinnen und Lesern zur verfügung stellen.

Grüner Bote Februar 2016


Dezembersitzung des Ortsverbandes am 3. Dezember 2015

IMG_3291Die Sitzung des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Dezember war wieder einmal gut besucht. Neben vielen aktiven Mitgliedern waren auch einige interessierte Wiesenbacher dabei. So dass diesmal der Nebenraum nicht ausgereicht hat und wir in den Hauptraum ausweichen mussten. Grund dafür waren nicht nur die aktuellen Themen, wie die bevorstehende Sanierung der Hauptstraße, sondern auch und wahrscheinlich vor allem der Besuch des Landtagskanditaten Hermino Katzenstein. Eine schöne Überraschung war auch, dass der Vizekandidat Stefan Seitz aus Sinsheim dabei war. Der 1. Vorsitzende, Matthias Köstle, begrüßte die beiden im Namen des Ortsverbandes recht herzlich und freute sich, dass der Landtagskandidat trotz vieler Termine erneut in Wiesenbach vorbeigeschaut hat. Nachdem Stefan Seitz sich und seine Arbeit in Sinsheim kurz vorgestellt hat ergriff Hermino Katzenstein das Wort und beschrieb die Themenschwerpunkte seiner politischen Arbeit und seines Wahlkampfes. So ist er seit Jahren als Vorstand im ADFC engagiert, ist grüner Gemeinderat in Neckargemünd und als Kreisrat des Rhein-Neckar-Kreises gewählt und in verschiedenen Landes- und Bundes-arbeitsgemeinschaften von Bündnis 90/ Die Grünen engagiert. Sein politischer Schwerpunkt liegt unter anderem auf umweltfreundlicher Mobilität und sozialem Engagement. Zum Thema erneuerbare Energien berichtet er vom Ergebnis der Bürgerbefragung zur „Windenergienutzung auf dem Hebert“ und gab einen Ausblick auf die künftige Nutzung der IMG_3289erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Auf Nachfrage gab der Personalratsvor-sitzenden der Universität Heidelberg an, dass er im Falle seines Einzugs in den Stuttgarter Landtag, leider auf sein Amt in der Kreistagsfraktion verzichten muss, da er beide Ämter nicht zu seiner Zufriedenheit ausüben könnte. Nach über zwei Stunden intensivem Austauschs bedankte er sich für die Einladung und die rege Diskussionsrunde und verabschiedete sich zusammen mit Stefan Seitz. Wir wünschen ihm einen erfolgreichen Wahlkampf und alles Gute für die anstehende Landtagswahl und freuen uns auf ein erneutes Treffen am 5. März 2016 an unserem Infostand zur Landtagswahl. Der Ortsverband plante im Anschluss noch die anstehenden Termine für das Jahr 2016 und beschloss bei gemütlichem Zusammensein den Abend und die Arbeit für das Jahr 2015. Wir wünschen allen Wiesenbacher Bürgerinnen und Bürgern ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest, erholsame Tage und einen guten Start im neuen Jahr.


Mitgliederhauptversammlung am 5. März 2015

Am Donnerstag den 5. März, trafen sich Mitglieder und Freunde des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zur jährlichen stattfindenden Mitgliederhauptversammlung. Nach dem Bericht des 1. Vorstandes Matthias Köstle, dem Kassenbericht von Heinz Lägler und dem Bericht des Fraktionssprechers Markus Bühler, konnte der Kassier sowie die Vorstandschaft ohne Einwände entlastet werden. Im Anschluß standen Neuwahlen der einzelnen Ämter der Vorstandschaft an. Aufgrund der flachen Hierarchie und der direkten Integration der Mitglieder in die Arbeit des Ortsverband sind nur wenige Ämter explizit zu besetzen, die jährlich neu gewählt werden. Im Amt bestätigt wurden Ingrid Hofmann als Schriftführerin, Heinz Lägler als Kassier und Matthias Köstle als erster Vorsitzender. Im Anschluß an den offiziellen Teil kam es noch zu offenen Diskussionsrunden. Wir diskutierten aktuelle Themen wie TTIP, Mitfahrer- und Pendlerportale und die anstehende Sanierung der Hauptstraße. Hier gab es eine intensive Debatte zwischen Anwohnern, Betroffenen und Interessierten. Auslöser der Debatte war und ist eine Online-Petition, die sich für Flüsterasphalt auf der Hauptstraße einsetzt. Obwohl der Ortsverband allen Anwohnern mehr Ruhe und eine ruhigere Verkehrssituation wünscht, können wir aufgrund unserer vorliegenden Unterlagen und Informationen die Petition nicht unterstützen. Was uns zu dieser Entscheidung gebracht hat, haben wir im folgenden kurz zusammen gefasst. Die Idee ist gut, nur löst es unsere Probleme in der Hauptstraße nur teilweise und nicht langfristig: – Es gibt verschiedene „Lärmschutzbeläge“, die alle wissenschaftlich noch nicht hinreichend erforscht sind – Es gibt keine verbindliche Aussage über den Energieverbrauch beim Einbau – Derzeit wird nur der sog. Offenporige Asphalt (OPA) verwendet. Dieser eignet sich aber als Lärmschutz erst ab Geschwindigkeiten von 60 Km/h, also außerorts. – OPA ist außerdem sehr viel teurer, einbautechnisch problematisch und kurzlebig (Haltbarkeit ca. 5 Jahre) – Die Reparatur eines besonderen Straßenbelages ist durch den Bauhof nicht möglich. Erhebliche Mehrkosten für die Gemeinde – Die offenen Poren bedingen einen höheren Aufwand im Winterdienst und die Notwendigkeit von mehr Salz – Lärmschutzbeläge unterliegen einem höheren Risiko an Frostschäden – Hauptproblem neben der zu hohen Durchfahrtsgeschwindigkeit der Fahrzeuge vor allem der Lastwagen sind klappernde Kanal- und sonstige Anschlussdeckel sowie Senkungen im Belag. – Diese Probleme treten bei Lärmschutzbelägen ebenso auf, und vor allem viel schneller. Lösungen könnten daher sein: – Lärmarme Sanierung vorhandener Schächte und sonstiger Deckel durch z.B. selbstnivellierender Schachtdeckel. – Verwendung dämpfender Einlagen, die das Anschlagen beim Überfahren verhindern – Geschwindigkeitsbeschränkung für LKW’s Wer bei uns mit diskutieren möchte ist herzlich willkommen. Wir treffen uns wieder am Donnerstag, den 16. April 2015 um 20.00 Uhr im Restaurant Kreta. BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN OV Wiesenbach info@gruene-wiesenbach.de